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„On February 17, 2012, in Ottawa, Immigration Minister Jason Kenney was discussing the arrival of one group of refugee claimants, most of whom are Hungarian. He was not pleased. “Our government is very disturbed by the recent rise in requests from democratic countries that respect human rights,” he remarked. “The rising number of bogus requests from democratic states of the European Union just makes this problem worse.” Kenney first used the term “bogus” in 2009 to describe Roma claimants and has favoured it ever since. He inspired the Toronto Sun to run this headline on October 27, 2011: “Feds vow crackdown as Pearson flooded with bogus Hungarian Roma claims.”

Why are the Roma fleeing Hungary? What is the basis of their refugee claims? Why, despite so much evidence to the contrary, does Kenney insist that Roma refugee claims are fraudulent?“

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via Who Are You Calling Bogus? | Articles…

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Excerpt:

„Roma-Hungarians from Coquitlam, Burnaby and New Westminster protested potential deportations outside the Immigration and Refugee Board of Canada in Vancouver office last Tuesday.

The Coquitlam man had been working in a warehouse and leading a bible study group in New Westminster.

For the first time, they felt safe and had a future to plan for, he said. He had hoped to start his own painting business, but he now faces an uncertain future in Budapest, where there is high unemployment, especially for Roma.

He and his wife were both attacked by racist gangs before they came to Canada in 2009, and things have only gotten worse, as hatred of Roma is on the rise, he claims.“

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via Coquitlam Roma family faces deportation.

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„Budapest, 27 September 2012: The European Roma Rights Centre is highlighting violent attacks against Roma at an OSCE meeting in Warsaw today. Media reports show at least 20 attacks across four countries, including 10 deaths of Romani people, in the first half of 2012 alone.

The ERRC has monitored media and NGO reports for incidents of violence against Roma in Slovakia, Hungary, the Czech Republic and Bulgaria. The reports show an alarming pattern of anti-Roma attacks across the region. ERRC lists compile reports of more than 120 attacks against Romani people and their property in the last four years in the period up to July 2012, including shootings, stabbings and Molotov cocktails.“

via Roma Under Attack: Violence Against Roma Surges in Central and Eastern Europe – ERRC.org.

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„GYPSY BLOOD“ Racist show on TV

By Jasmina Tumbas

Dear CBC writers, editors, managers etc,

I am appalled to see that you have a show called „GYPSY BLOOD“ in your program, no less with a testimony to the DISEASE of „gypsy masculinity,“ along with a statement published on your website which is reminiscent of 19th and 20th century racist rhetoric on bloodlines: „It is like a disease, a disease that gets into your blood. And sometimes you close your eyes and for that moment I wish I wasn’t like it, but you can’t help it.“ Do you want to imply that Roma have no other choice than be INFECTED with their own “degenerate” blood? That this is a genetically pre-determined condition? Do I need to spell out that this was the kernel of Nazi ideology before and during WWII?

Although you note that this show is not like other stereotypical shows („A far different perspective on gypsy life from the big fat weddings and flash caravans, the film follows the story of two families, showing how they fight for respect and revealing the price they pay – the cycles of revenge that erupt into sudden and terrifying violence.“), you perpetrate stereotypes of „terrifying“ violence, corruption, and criminality that are already associated with the Roma population and that are (and have been!) used to suppress, persecute, sterilize, deport, discriminate and murder them. This is a serious problem. While your viewers may be entertained by this racist, demeaning and primitivizing reduction of a people to criminals and perpetrators of violence, Roma are actually persecuted and in grave danger in Europe.

And one last point: The people you are turning into a racist spectacle should be referred to as ROMA and SINTI, not Gypsy. And the way you describe how these „terrifying“ images of violence were „captured by Award winning photographer Leo Maguire who spent four years earning the trust of the notoriously closed gypsy and traveller communities“ makes the subjects of your show sound like wild animals that a „discovered,” studied, and of course exploited for your benefit. –> this is the definition of racism and primitivism.
I really hope you will seriously consider this critique and cancel the show. Sincerely,

Jasmina Tumbas

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Straßen-Report zu Roma und Jenischen

Marika Schmiedt und Simone Schönett

 

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Wo bleibt die Solidarität mit den Roma?

Die täglichen Schikanen gegen Roma führen zu einer Apartheid, die Europa in Südafrika verurteilte, der sie aber am eigenen Kontinent ziemlich ungeniert beim Wachsen zusieht

Von Simone Schönett

Ausgerechnet diese zwei Menschen kommen mir bei der Frage in den Sinn: meine selige Großmutter und Papst Johannes Paul II. Meine Ulmische, weil sie mich zeit ihres Lebens immer beschwor, meine Herkunft vom, wie sie es noch nannte, „Fahrenden Volk“ um jeden Preis zu verleugnen. Und dieser Papst, weil er 1991 bei einer Audienz für Roma, einen wahren Satz formulierte: „Ihr bildet eine Minderheit, die keine territorialen Grenzen kennt und die den bewaffneten Kampf, um sich durchzusetzen, stets abgelehnt hat.“ Beide geboren in den 1920er-Jahren, waren sie für mich immer Alte, deren Ratschläge in mir fast nur deren Gegenteile hervorriefen.
Doch seit einiger Zeit ist es eigenartig: Das (Über-)Lebensmotto meiner jenischen Großmutter erscheint mir gegenwärtig gar nicht mehr so absurd wie noch vor ein paar Jahren. Wohingegen der Papstsatz, den ich als Pazifistin, ungeachtet dessen, wer ihn in wessen Namen sagte, tröstlich fand, nun immer mehr lockt und mich dazu verführt, ihn in seiner Umkehrung zu lesen, wobei er ziemlich surreal aussieht – um dann hyperreal zu werden.

Meine Identität als Jenische geheimzuhalten – das gelänge mir heute nicht einmal mehr, selbst wenn ich das wollte.

Kürzlich auf der Hochzeit meines Verlegers kam ich mit einem Mann zum Smalltalk. Nicht grad meine Stärke. Ich sagte so was in der Art wie: „Schöne Hochzeit – gute Ehe.“ Darauf das bibliophile Gegenüber: „Sind Sie die Zigeunerin?“ Zugegeben: Dort fiel es leicht, sich über diese dumme Direktheit zu amüsieren. Die passende Antwort – „Wenn Sie das so sehen wollen“ – fiel mir leider erst Tage später ein. Aber angesichts dessen, was sich außerhalb eines so festlichen Rahmens abspielt, ist das ohnehin eine Lappalie. Und wäre nicht weiter erwähnenswert, ginge es nicht um dieses eine Wort, das selbst in den politisch korrektesten Diskursen immer auftaucht – auch wenn es dort zumindest unter Anführungszeichen gesetzt wird, was aber dennoch nichts ändert an dem Bild, das man gemeinhin von Roma, Sinti oder Jenischen hat. Es ist über Jahrhunderte fast unverändert, nein, eigentlich gleichgeblieben. Nicht aus der Wirklichkeit bezogen. Aber dauerhaft verankert. In den Köpfen. Und in der Sprache. Aber wenn es um Roma geht, ist man in Europa traditionell bildungsfern. Allein die Vorstellung der Roma als monolithisches Ganzes bezeugt das Ausmaß der Unwissenheit über die Geschichte der verschiedenen Stämme etwa – oder gar deren Namen. Die Mehrheit des einstigen „Fahrenden Volkes“ in Europa ist zwar längst auch in der Postmoderne angekommen. Doch das bleibt verborgen hinter all den Trugbildern und Zeichenspielen – und macht uns somit unwirklich.

Ausdauerndes Schweigen

Wie Millionen von uns bin ich weder in einem Wohnwagen oder einem Slum geboren, keine Analphabetin und beruflich nicht im Bunde mit der ominösen und vielbeschworenen, aber nicht existierenden „Bettelmafia“. Was mir aber auch nicht hülfe bei dem Gentest, den ein – namentlich bislang nie genanntes – Mitglied des ungarischen Parlaments und Politiker der Rechtspartei „Jobbik“ sicher gerne europaweit einführen ließe: eine Bescheinigung, „keine Juden- oder Romagene“ zu haben. Nun, es gab ein bisschen Aufschrei. Aber wenig Erwähnung darüber, dass in den Kleinstädten die „Jobbik-Partei“ seit 2010 zumeist die Mehrheit stellt und, von der Regierung abgesegnet, nun die, wie es heißt, „vollkommene Befugnis“ über die örtlichen Roma hat. Was zu regelrechtem Terror gegen diese Roma führt, zu täglichen Schikanen, zu einer Apartheid, die Europa in Südafrika verurteilte, der sie aber am eigenen Kontinent ziemlich ungeniert beim Wachsen zusieht. Wenn etwa ungarische Sozialhilfeempfänger zur Zwangsarbeit verpflichtet werden können, es sich aber ausschließlich um Roma handelt, die dann zur Landarbeit (ein von der EU finanziertes Wiederaufforstungsprojekt) gezwungen werden, wird das – erwartungsgemäß – von Rechts begrüßt. Daran hat man sich ja fast schon gewöhnt, man rechnet und lebt damit.
Worauf man aber zunehmend auch zählen kann (oder setzen muss?), ist das ausdauernde Schweigen von links. Die völlig ausbleibende Solidarität fällt aber in Europa scheinbar nur den Roma selber auf. Dass Intellektuelle und Künstler bei Romafeindlichkeit ihren Mund nicht aufmachen? Liegt es an uns? Oder mehr an einer Störung der europäischen Wahrnehmung, in der wir bloß noch als „lästige Bett- lerInnen“ existent sind?
Stets haben die Romnia den bewaffneten Kampf, um sich durchzusetzen, abgelehnt. Was uns mittlerweile, mancherorts, im Armutsfall, schon wieder fast zu Vogelfreien macht.
Wenn das politische Europa überhaupt von Roma spricht, fällt unweigerlich (noch) ein Wort: Integration. Die sieht dann in der Umsetzung etwa so aus wie in der nordrumänischen Industriestadt Baia Mare, wo Anfang Juni auf Geheiß des liberalen (!) Bürgermeister Catalin Chereches rund 2000 Roma aus ihren Unterkünften zwangsevakuiert wurden. Er habe neue Wohnungen zur Verfügung gestellt. Wogegen einige Undankbare Widerstand leisteten. Unbewaffneten und völlig legitimen, nachvollziehbaren, denn jene ersten Familien, die sich widerstandslos umsiedeln ließen, wurden in Laboratorien einer ehemaligen Fabrik untergebracht, wo sich Reste von Schwefelsäure und anderen hochgiftigen Substanzen befanden. Vierzehn Menschen, fast alles Kinder, erlitten Vergiftungen dank der „Großzügigkeit“ dieses „liberalen“ Bürgermeisters, der – nebenbei erwähnt – schon 2011 vorhatte, drei Wohnblocks, in denen Roma leben, mit einer 1,80 m hohen Mauer zu umgeben.
Ebenfalls im Juni wurde die größte inoffizielle Roma-Siedlung in Belgrad mit mehr als 1000 Bewohnern brutal zwangsgeräumt. Wieder zeigte sich die behördliche Großzügigkeit: Stadtbeamte stellten den Romafamilien „mobile Wohneinheiten“ zur Verfügung, die immerhin ganze sechs Quadratmeter umfassen – weniger als eine gewöhnliche Gefängniszelle. Blechcontainer, die sich im Sommer fast bis zum Siedepunkt erhitzen.
Doch öffentliche Solidarität mit den Roma regt sich bei so was nicht. Und zur immer offener gezeigten Romafeindlichkeit fällt kaum je ein Wort. Die Humanisten Europas schweigen. Aber selbst die beziehen ja ihr Roma-Bild immer schon nicht aus der Realität und kennen keine Roma, Sinti oder Jenische persönlich – oder gar deren vielzitiertes „Umfeld“. Und sind auch nicht davor gefeilt, genau zu wissen, wie Roma halt sind. Doch eh alle asozial, Schmarotzer, Schnorrer, Diebe, Bettler. Oder, positiver, romantischer: so musikalisch, übersinnlich begabt, freiheitsliebend und romantisch und „Wildheit“ quasi im Blut habend.

Hierzulande keine Stimme

Das geniale Gitarrenspiel von Django Reinhardt oder seiner musikalischen Erben, das schätzt man in Europa durchaus. Und Carmen und Konsorten, diese ewigen Konservenfassungen samt aller Klischees. Wenig geschätzt, aber immer mehr mitbedacht: die Bilder der Slums.
Das Bild der Europäer von Roma besteht, wie es scheint, bloß aus den ewigen Reproduktionen, die nun – auch abseits des Kommerzes – immer mehr als real gelten. Was dabei „unter die Räder“ fällt: Die desolaten Roma-Siedlungen im Osten, die – keine Frage – bestehen, entsprechen nicht der Lebenssituation der Mehrheit der Roma, werden in der kollektiven Wahrnehmung aber zunehmend zu der Wirklichkeit aller, die man nur noch als Bedrohung wahrnimmt. Auch wenn es in der Realität Roma sind, die bedroht werden.
Die ärmsten unter uns: längst (wieder) zu Sündenböcken gemacht. Und nicht nur anderswo, wie sich in Salzburg zeigte, wo kürzlich ein „selbsternanntes „Rollkommando“ von Jugendlichen eine Gruppe von Roma überfiel. Was für die Täter aber folgenlos blieb, da, wie es hieß, „Zeugen und Kläger“ für die Tat fehlten.
Doch bis auf den Schriftsteller Karl Markus Gauß gab es hierzulande keine Stimme, die sich dagegen erhob. Keinerlei Solidarität mit Roma. Bloß Schweigen oder gleich Totschweigen. Was suggeriert, dass dieses selbst dann noch anhielte, wenn alle Roma „plötzlich“ auf immer einfach verschwänden. Einen Mangel an Versuchen, dies auch real werden zu lassen, gab es ja noch nie.

(Simone Schönett, Album, DER STANDARD)

Simone Schönett, geb. 1972 in Villach, ist freie Schriftstellerin. Sie studierte Romanistik, Pädagogik und Medienkommunikation und lebt nach Aufenthalten in Italien, Israel und Australien wieder in Kärnten. Sie ist Mitbegründerin des Kunstkollektivs Wort-Werk, das u. a. „Die Nacht der schlechten Texte“ veranstaltet. Zuletzt erschienen 2011 das Drama Zala. Drama in sieben Bildern / Drama v smedih slikah (gem. mit Harald Schwinger) und im Sommer 2012 die Novelle Oberton und Underground
(Edition Meerauge).

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French police evacuate Roma camp in Paris

Police have evacuated a migrant camp belonging to the Roma community in a southern suburb of the French capital and expelled a group of Roma people from the heart of the eastern city of Lyon.

The Sucey-en-Brie camp, one of the biggest camps in France housing at least 800 Roma, was evacuated on Thursday.
French authorities said the evacuation of the camp, housing the Roma community since 2011, was due to the construction of a highway extension.
The police also expelled about 80 Roma people from the center of Lyon prior to a visit by Interior Minister Manuel Valls. Jean-Francois Carenco, the prefect of the Rhone region, said, “Everything went off peacefully. About 20 of them will leave for Romania, the asylum seekers will be housed and we are looking into a solution for about 10 adults with various other statuses.” The Thursday move is the latest development in a series of attempts by the French government to expel about 15,000 Roma people back to their countries of origin, Romania and Bulgaria. On September 11, the French interior minister said, “Today, we cannot afford to accommodate all these people who are often wretched of the earth, who are persecuted in their country, who are discriminated against.”
The east European countries of Romania and Bulgaria are home to the biggest population of the Roma people with an official estimated number of 620,000. However, local rights groups say the population is approximately two million.
France’s decision to forcibly evacuate the Roma camps and send the people back to their fatherlands has strongly been criticized by UN High Commissioner for Human Rights Navi Pillay.

By MY/HSN http://www.presstv.ir/

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Canada closing its doors to the Roma

The situation for the Roma in Europe is not improving. Trapped in a cycle of discrimination and poverty where they are not allowed a decent education and therefore cannot obtain decent jobs and in many cases segregated, not allowed proper health care and under constant attacks by ever increasing nationalist groups all over Europe, many turn to crime, prostitution and any other means they can to simply survive. This only reinforces the negative view of the Roma and leads to even more discrimination against them.

The Hungarian Roma community, which accounts for approximately 7% of Hungary’s population, continues to face discrimination in every aspect of their lives. Since a report issued by Amnesty International in 2009 little has changed for Hungary’s Roma, they still face discrimination and segregation in all areas of life. This includes public education, housing, employment and medical care. The Roma not only face daily racism and discrimination but they have to contend with violent attacks by nationalist and neo-Nazi groups such as the illegal paramilitary Hungarian National Guard, which was disbanded by the Hungarian government but reformed and continues to grow. It is for the most part an anti-Roman organization whose members have included high level Hungarian officials in the past. Last month the Hungarian Guard held an inauguration ceremony for 140 new members in a secret location in Dunaföldvár Hungary. Although the police came out in force, with over 300 officers taking part in an operation to shut down the ceremony and arrest members, the group managed to confuse police with decoys and misleading phone calls, and the police raided a location where none of the group’s members were actually present. The discrimination of the Roma is by far not limited to Hungary, they face discrimination all over Europe but the reason that I am focusing on the Hungarian Roma is because soon they may have no place to go as many who were seeking asylum in Canada are being sent back and the doors for Roma asylum seekers in Canada are about to be all but closed. With the passing of the Protecting Canada’s Immigration System Act, a Canadian piece of legislation that some are calling the “anti-Roma law, the process for the Roma obtaining asylum will be all but impossible and their deportation will be much easier and quicker. According to Citizenship, Immigration and Multiculturalism Minister Jason Kenney, in a report on the cic.gc.ca website; “This legislation will help stop foreign criminals, human smugglers and those with unfounded refugee claims from abusing Canada’s generous immigration system and receiving taxpayer funded health and social benefits. Canada’s immigration and refugee system is one of the most fair and generous in the world and will continue to be so under the new and improved system.” In reality the law will stop the waves of Roma that had begun to arrive in Canada and were abusing the system, often by returning to Hungary and still receiving benefits from the Canadian government. But the reason they return is not so simple as the government wants to portray. For many of the Roma they have no choice, many arrived in Canada with the hope for a better life but were trapped in conditions that were worse than the ones that they had left another example of the vicious cycle that the Roma are trapped in.
The new law now allows the Canadian Government the option of adding countries to a safe list in order to speed up the processing of refugees and deporting them. If a refugee comes from a country on the list, their claim will be processed in 45 days, not the 1,000 days that the other claimants have. Such a move may help Canada to implement a universal no-visa policy for the entire European Union, something it currently does not have. For example Hungarians do not require a visa to travel to Canada but Czechs do. Their non-visa status was revoked due to the number of Roma claims for asylum.
According to the Budapest times the Canada Border Services Agency has recently reported that they are worried about the rising level of crime being committed by Hungarian Roma refugees in the country, these crimes mainly include skimming fraud and check fraud with a rising level of cases where checks are stolen and deposited into the bank accounts of refugee claimants who returned to Hungary.
The Budapest Times reported last year that the head of the National Roma Self-Government Flórián Farkas was warned by the Canadian Ambassador in Budapest, that Roma travelling to Canada “face prolonged and complicated procedures and have little chance of their asylum application being successful.”
So for the Roma seeking a better life and to break the cycle discrimination which starts with poor education, poor medical care and poor housing and continues and leads to job discrimination and no chance for quality employment and the betterment of their lives due to the previous reasons, another door appears to have been closed due to the actions of some who have supposedly cheated the system.
Unfortunately for the Roma the vicious cycle they are trapped in may not have an exit.

By http://english.ruvr.ru/

Stop vilifying Roma refugees

Something dangerous is happening in our public debates about immigration and refugee policies.
In a recent video segment vulgarly titled “The Jew vs. the Gypsies,” conservative media pundit Ezra Levant went on a diatribe about Roma refugees in Canada.
“These are gypsies,” he tells us, “a culture synonymous with swindlers. The phrase gypsy and cheater have been so interchangeable historically that the word has entered the English language as a verb: he gypped me. Well the gypsies have gypped us. Too many have come here as false refugees. And they come here to gyp us again and rob us blind as they have done in Europe for centuries. . . They’re gypsies. And one of the central characteristics of that culture is that their chief economy is theft and begging.”
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Roma in Belgrad müssen die eigene Geburt vor Gericht beweisen

Sie leben in Slums, werden delogiert, und die meisten von ihnen müssen die eigene Geburt vor Gericht beweisen: Roma kämpfen um ihre Rechte

Es macht fast kein Geräusch, als die Frau und der Mann die große Kartonbox falten.
Nur nicht die Aufmerksamkeit der Passanten gegenüber dem Bahnhof von Belgrad erregen. Unsichtbar zu bleiben scheint die Absicht der beiden zu sein. Und es dreht sich tatsächlich niemand nach den zwei bloßfüßigen Menschen mit den zerrissenen Kleidern und dem demolierten Einkaufswagen um, in dem sie die Box schließlich verschwinden lassen. Der Mann und die Frau gehören zur Volksgruppe der Roma. Sie sammeln Papier, Plastik und Metall und verkaufen es an die Recyclingunternehmen des Landes. Eine Tonne Papier bringt etwa 5.000 serbische Dinar (ca. 50 Euro). Für ihr Schicksal interessiert sich in Serbiens Hauptstadt fast niemand. Sie geraten nur dann in den Fokus der Öffentlichkeit, wenn sie als Sinnbild für soziale Missstände und Politikversagen herhalten müssen. „Roma? Ach, Sie meinen die Zigeuner! Ja, die bekommen alles, was sie wollen, und sind damit nicht zufrieden“, antwortet ein junger Serbe auf die Frage nach seiner Einstellung zu der Volksgruppe. Auch in Belgrads Fußgängerzone wird beim Thema Roma oft genug von „Sozialschmarotzern“, „nicht integrationswillig“ und „schmutzig“ gesprochen.

Deshalb leben die Roma oft außerhalb der öffentlichen Wahrnehmung in Siedlungen, die an Slums in Südamerika oder Asien erinnern. Viele von ihnen kamen während des Kosovo-Konflikts Ende der 90er Jahre als Binnenflüchtlinge in die serbische Hauptstadt. Sie waren auf der Suche nach Schutz und besseren Lebenschancen. Die Realität sieht mehr als zehn Jahre später anders aus. Fast die Hälfte von ihnen lebt unterhalb der Armutsgrenze.
Nach Schätzungen der serbischen NGO „Praxis“ leben in Serbien mindestens 6.500 „Legally Invisible Persons“ (rechtlich unsichtbare Personen). Das bedeutet, dass sie zwar im Land geboren, aber nie im Geburtenregister erfasst wurden. Dadurch haben sie auch keinen Anspruch auf Sozialgelder und Ausbildungsmöglichkeiten. Es gibt sie de facto nicht, und sie müssen ihre Existenz erst vor dem Staat beweisen. Zudem sind ihre Kinder stark von Menschenhandel bedroht.
Ihre Heimat sind die etwa 150 großteils illegalen Siedlungen in und rund um die Stadt. Die Hütten aus Spanplatten, Metallabfällen oder Autoersatzteilen lassen sich nur schwer zwischen den Müllbergen ausmachen. Es ist erstaunlich still in dem Lager in einem der Außenbezirke Belgrads. Nur das Brummen eines Stromaggregats ist zu hören – der einzigen Elektrizitätsquelle. Zerrissene Kleidung, zerbrochenes Spielzeug und tote Tiere wurden oft bereits in den erdigen Boden hineingetrampelt. Der Geruch von gärenden Flüssigkeiten und Exkrementen liegt in der Luft.
„Wie geht es euch? Besitzt jeder von euch Papiere?“, fragt Zenja, Menschenrechtsaktivist bei „Praxis“, die Bewohner. Manche von ihnen drehen sich weg, verschwinden in ihren Hütten und spähen durch die zerkratzten Fensterscheiben nach draußen. Die meisten bleiben allerdings neben Zenja stehen und wollen mit ihm reden. Etwa einmal im Monat kommt ein Vertreter der NGO vorbei, um nach dem Rechten zu sehen. Viele Bewohner haben bereits Papiere, manche erkundigen sich nach dem Aufwand. Die meisten haben keine Ahnung, was ihnen ein Ausweis bringen soll.
Bis dato war es ein kompliziertes und nicht geregeltes Prozedere, dem Staat Serbien die eigene Geburt zu beweisen. Waren etwa die Eltern „legally invisible“ und nicht im Geburtenregister verzeichnet, hatte man selbst keine Chance auf einen Eintrag. Zudem musste die Mutter vor der Behörde die Geburt des Kindes bezeugen. Hatte man keinen Kontakt mehr zu den Eltern oder waren diese bereits tot, erlosch auch die Möglichkeit auf einen legalen Status.
Am 8. September 2012 trat in Serbien allerdings ein neues Gesetz in Kraft, das zum ersten Mal einen Amtsweg zur Erlangung der Geburtsurkunde festlegt. So muss jene Person, die ins Geburtenregister eingetragen werden möchte, ein Formular ausfüllen, das so viele Informationen wie möglich zu ihrer Geburt enthält. Das Gericht überprüft dann mit Hilfe der Polizei und Behörden die Angaben. Ist das nicht möglich, muss die Person zwei Zeugen stellen, die ihre Existenz bestätigen können. Ist es nicht möglich, ein genaues Geburtsdatum festzustellen, gilt der 1. Jänner des am ehesten passenden Jahres. Das Prozedere ist kostenlos und muss vom Gericht innerhalb von 90 Tagen abgeschlossen werden. Doch trotz der damit vereinfachten Möglichkeit, den legalen Status zu erhalten, bleibt es für die „Legally Invisibles“ schwer, die Staatsbürgerschaft zu bekommen. Dafür benötigt man eine feste Wohnadresse, die nahezu niemand von ihnen besitzt.
Die fehlende Bereitschaft der Regierung zu Änderungen auf diesem Gebiet kritisiert Zenjas „Praxis“-Kollege Danilo Curcic. Für ihn ist vor allem die Vorgehensweise der Belgrader Stadtregierung unverantwortlich: „Statt Sozialarbeiter in die bestehenden Siedlungen zu schicken und die Probleme der ‚Legally Invisibles‘ an der Wurzel zu packen und zu bekämpfen, übersiedelt man hunderte Familien ins Nirgendwo. Dort haben sie noch weniger Chancen, in die Gesellschaft integriert zu werden.“
Seit dem Jahr 2009 wurden 17 illegale Roma-Siedlungen in Belgrad zwangsgeräumt. Die Hütten wurden dem Erdboden gleichgemacht und Bauprojekte auf dem Grund realisiert. Die Betroffenen wurden oft erst zwei Tage zuvor von der Entscheidung der Stadt informiert. Damit blieb ihnen kaum Zeit, persönliche Gegenstände vor den Baggern zu retten, die ihre Häuser dem Erdboden gleichmachten. Am Tag der Umsiedlung werden Polizisten, Sicherheitsleute und Busse in Position gebracht, um die Menschen aus der Stadt zu karren. Für Personen ohne Papiere bedeutet das Obdachlosigkeit, für Personen mit Papieren heißt die Endstation Containersiedlung. In 16 Quadratmeter kleine Baucontainer werden bis zu sechs Personen gesteckt. Möbel gibt es keine.  Zusätzlich müssen die Bewohner der Siedlungen bei ihrem Einzug einen Vertrag mit der Stadt Belgrad unterzeichnen, der sie unter anderem zu „höflichem Verhalten gegenüber den Behörden“ verpflichtet. Laut „Praxis“-Mitarbeiter Curcic wird dieses Verhalten aber nirgendwo definiert: „Das öffnet Tür und Tor für Behördenwillkür.“ Bricht ein Bewohner den Vertrag, muss er die Containersiedlung verlassen. „Dadurch landen die Roma wieder auf der Straße, gehen in illegale Lager und kommen schließlich wieder in die Container. Das ist ein Teufelskreis“, sagt Curcic. In einem dieser Containerlager, rund 40 Autominuten außerhalb der Stadt, leben 17 delogierte Familien. Laut Zenja handelt es sich um eine der besseren Siedlungen: Die Kinder gehen zur Schule, viele Männer haben Arbeit und es kommt immer wieder vor, dass Familien in Sozialwohnungen umziehen. Rund um die Wohncontainer liegt Wald, das einzige Zeichen von Zivilisation ist eine heruntergekommene Tankstelle am Grundstück nebenan. Aus den Boxen in einem der Container dröhnt „Gasolina“ von Daddy Yankee, die Kinder bewegen sich barfuß zur Musik. Als der weiße Jeep mit den „Praxis“-Mitarbeitern vorfährt, unterbrechen sie ihren Tanz für einen Moment, um den Besuch zu begutachten. Zenja erkundigt sich auch hier bei den Bewohnern nach ihrem Befinden und bietet Hilfe an.  Sofort ziehen ihn zwei Burschen zu den Toilettencontainern. Obwohl es mehr als 30 Grad Celsius hat und seit Tagen kein Regen mehr gefallen ist, ist die Erde rund um die Sanitäranlagen matschig. Seit zwei Jahren schon, seit der Eröffnung der Siedlung, sind die Abwasserschläuche undicht. Die Menschen waten in ihren eigenen Ausscheidungen. Zudem frieren im Winter die Wasserleitungen so schnell ein, dass sie das Wasser rund um die Uhr laufen lassen müssen. Das führt wiederum dazu, dass sich zwischen den Containern eine spiegelglatte Eisfläche bildet. Im Sommer verwandeln sich die Wohncontainer durch die fehlende Isolierung und die Metalloberfläche hingegen in Backöfen.

Andere Lager sind in einem noch schlimmeren Zustand. So lässt sich auf Fotos von „Praxis“ erkennen, dass manche Containersiedlungen auf ehemaligen Müllhalden errichtet wurden und der Abfall erst wenige Tage vor der Umsiedlung weggeschafft wurde. Ein anderes Lager liegt mitten im Sumpf, die Wohncontainer wurden nur auf ein paar Ziegelsteine gestellt, damit der Innenraum trocken bleibt.
Dabei wäre es laut Berechnungen des Belgrade Centre for Human Rights viel günstiger, den delogierten Familien Sozialwohnungen zur Verfügung zu stellen. Für 100 Familien würden diese laut Berechnungen rund eine halbe Million Euro kosten. Die Container für die gleiche Anzahl kosteten das Doppelte und müssen zudem in ein paar Jahren erneuert werden. Da sich Serbien um einen Beitritt zur Europäischen Union bemüht, beschäftigen die Zwangsräumungen auch die Beamten in Brüssel. So waren bei den vergangenen Umsiedlungen in Belgrad neben Vertretern von UNO, Amnesty International und lokalen NGOs auch Abgeordnete des EU-Büros in Serbien anwesend. Sie überwachten die Einhaltung der Menschenrechte während und nach der Umsiedlung.
Peter Stano, der Sprecher der Europäischen Kommission, stellt den Belgrader Behörden gegenüber derStandard.at ein gutes Zeugnis aus und lobt die Zusammenarbeit. Laut Stano wurde eine Arbeitsgruppe installiert, die sich um nachhaltige Lösungen für die delogierten Familien kümmern soll. „Die Europäische Kommission hat Spendengelder angeboten, um Unterkünfte und soziale Lösungen für die umgesiedelten Familien zu finanzieren“, sagt Stano. Noch werde aber über die „Definition der Maßnahmen“ mit den serbischen Behörden verhandelt. Bis dato sei deshalb noch kein Geld von Brüssel nach Belgrad geflossen.
Finanzielle Unterstützung für die Integration der Roma gibt es allerdings von der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Vor zwei Jahren wurde das Projekt SWIFT ins Leben gerufen, das die Expertise der Roma im Bereich Recycling würdigt und ausbaut. In Mülltrennungszentren erhalten sie Ausbildung, eine Arbeitsstätte und bekommen so Zugang zum serbischen Sozial- und Gesundheitssystem.
Den Müllsammlern, die auf eigene Faust für die Recyclingunternehmen des Landes arbeiten, wird das Leben aber erschwert. So schaffte die Stadt Belgrad neue Mülltonnen an, die sich in der Straße versenken lassen. Das macht es den Roma unmöglich, den nicht getrennten Abfall aus den Containern zu holen und getrennt an die Unternehmen weiterzuverkaufen. Mit den Mülltonnen werden auch die beiden Roma gegenüber dem Bahnhof samt ihrem Einkaufswagen aus dem Stadtbild verschwinden, ihre Probleme allerdings nicht.
(Bianca Blei, derStandard.at, 12.9.2012)

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Chef der „Roma-Garde“ in Ungarn festgenommen

Budapest – Der Chef der neuen ungarischen „Roma-Garde“, Ferenc Bago, ist in der südungarischen Stadt Pecs von einer Kommandoeinheit festgenommen worden, wie Medien am Freitag berichteten. Der sich selbst als Oberst Daflics bezeichnende 45-Jährige hatte die Gründung einer „Roma-Garde“ verkündet und die Roma zu „offenem Widerstand“ aufgerufen. Laut dem Internetportal Index wurde Bago verhaftet, weil er eine Straftat beging, indem er als Vorbestrafter eine Organisation gründete.

Hinter der „Roma-Garde“ steht die „Vereinigung der Roma von Pecs“. Sie wirbt im Internet um Mitglieder und Spenden. Nach Angaben der Vereinigung wurde die „Roma-Garde“ als „Schutzschild“ für Roma gegen die rechtsextremistische „Ungarische Garde“ gegründet, die die Roma seit Jahren in Angst und Schrecken versetze. Laut Bago sollen sich bereits tausende Roma der Initiative angeschlossen haben. Der Sender Hir-TV berichtete, Bago soll als Fremdenlegionär gedient haben und wegen Mordversuchs im Gefängnis gesessen sein.

Der Initiative der „Roma-Garde“ haben sich verschiedene Roma-Organisationen angeschlossen, darunter die Roma-Selbstverwaltung der südungarischen Stadt Mohacs. Ihr Vorsitzender Istvan Kovacs bestätigte die Unterstützung der Garde als Vereinigung zum Schutz der Roma. Doch dieser Schutz dürfe keinesfalls mit Waffengewalt erfolgen, betonte Kovacs.
Quelle: http://derstandard.at/