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Roma und Sinti in Europa 2013 – Der Geist von und der Traum von einem legalen Auschwitz im eigenen Garten

Avatar von Bernhard KrautProno ever

Auf der freiheitlichen Homepage hat gestern ein Kommentarschreiber ein paar Zitate gepostet, u.a. eines von Udo Ulfkotte:

„Das ungarische Wort für ‚Hühnerdieb‘ wird auch synonym für ‚Zigeuner‘ verwendet. Und Hühnerdiebe darf man in Ungarn künftig nach einer entsprechenden Gesetzesänderung durch das Parlament ganz legal erschießen.“

Der Anlaß für das Posten dieser Zitate ist ein freiheitlich unzensurieter Kommentar, in dem über ein geplantes Vorhaben der Einrichtung eines „Roma-Lagerplatzes“ berichtet wird, gemäß freiheitlicher Gesinnung selbstverständlich nicht zustimmend. Das wäre auch nicht weiter erwähnenswert. Das ist allzu bekannt. Im Grunde ist auch der aus Zitaten bestehende Kommentar von Richard Joseph Huber nicht wirklich erwähnenswert, würde er nicht ein Zitat von Udo Ulfkotte verbreiten. Allzu bekannt sind auch die Vorlieben der Schreibstaffel für blutrünstige „Lösungen“, soher müßte auch kein weiteres Beispiel dafür gebracht werden.

Aber es ist ein Zitat von Udo Ulfkotte, und dieser Udo Ulfkotte ist kein Unbekannter aus den Reihen der Schreibstaffel…

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Erstes Roma-Restaurant stößt auf Probleme

Maribor. In der zweitgrößten slowenischen Stadt Maribor soll das erste Roma-Restaurant im Land entstehen. Das Projekt, das die Integration der Roma-Minderheit verbessern solle, stößt jedoch auf die Ablehnung der lokalen Bevölkerung. Das gefährdet eine rechtzeitige Umsetzung des Projekts, das von der EU mitfinanziert wird. Der Widerstand offenbarte auch das Problem von Intoleranz gegenüber Roma.

In dem Restaurant „Romani Kafenava„, das als ein soziales Unternehmen konzipiert ist, soll das traditionelle Essen der Roma zubereitet und serviert werden. Laut den Initiatoren des Projekts, der Kunst- und Bildungsvereinigung EPEKA und des Roma-Vereins Romano Pralipe Maribor, soll dieses Konzept auch im EU-Raum etwas einmaliges sein.

Zunächst sollen in dem Restaurant mindestens fünf Roma eine Arbeit finden, das Personal wurde auch schon ausgebildet. Bei dem Standort für das Lokal geriet das Projekt aber in Stocken. Ein Teil der Mehrheitsbevölkerung in dem Stadtviertel Magdalena, wo das Restaurant in einer seit Jahren verlassenen Pizzeria errichtet werden soll, stellte sich quer. Seit ein paar Wochen werden die Pläne umkämpft, auch mit einer Petition und einer Demonstration. Die Gegner sind zwar nicht zahlreich, dennoch konnten sie in der Öffentlichkeit auf sich aufmerksam machen.

„So ein Restaurant“ nicht in Schulnähe

Der Widerstand wurde in den slowenischen Medien als Intoleranz gegenüber der Roma-Minderheit gedeutet. Auch der Bürgermeister von Maribor, der Soziologe Andrej Fistravec, sprach von Xenophobie unter den Slowenen. Die Gegner des Restaurants weisen diese Vorwürfe zurück. Sie argumentieren, dass es in der Umgebung bereits zu viele Gaststätten gäbe. An dem Standort wollen sie stattdessen ein Generationenzentrum haben. Gleichzeitig heißt es aber auch, dass „so ein Restaurant“ nicht in die Nähe der dortigen Schule gehöre.

Der Bürgermeister ist entschlossen das Projekt durchzuziehen. Er wünsche sich, dass Maribor eine multikulturelle Stadt sei, sagte er nach einer Versammlung des Stadtviertels am vergangenen Wochenende. Mit seiner Unterstützung für Roma steht er nicht alleine da, denn auch die Befürworter mobilisieren sich in der Diskussion. Auch das Büro der Volksanwältin stellte sich hinter das Projekt.

Der Widerstand von knapp 100 Bewohnern ist dem Bürgermeister ohnehin zahlenmäßig zu gering, um das Projekt stoppen zu können. Außerdem sei das Gebäude in der ehemaligen Eisenbahnkolonie, das der Stadtgemeinde gehört, groß genug, um auch das gewünschte Generationenzentrum unterzubringen. Seine Gegenargumente schienen die Gegner bisher nicht überzeugt zu haben: der Widerstand gegen das Restaurant bleibt.

Nach einer Verzögerung könnte das Projekt inzwischen fortgesetzt werden. Der Mietvertrag für das Lokal wurde nach einigen Verwicklungen vor knapp zwei Wochen unterzeichnet. Nun muss es renoviert werden. Die Initiatoren wünschen sich, das Lokal möglichst bald eröffnen zu können.

Die letzte Frist zur Umsetzung des Projekts sei der 1. Februar 2014, mahnte neulich Projektleiter Stefan Simoncic. Bei einer Verzögerung bestehe die Gefahr, die EU-Gelder zurückerstatten zu müssen. Das Projekt des Roma-Restaurants wird mit 300.000 Euro aus dem Europäischen Sozialfonds mitfinanziert. Den Plänen zufolge soll der Gewinn des Restaurants genützt werden, um weitere Lokale in Slowenien und auch EU-weit zu eröffnen.

In Maribor leben nach Schätzungen rund 2.000 Roma, die aus dem ex-jugoslawischen Gebiet in die zweitgrößte slowenische Stadt gezogen sind. Die Arbeitslosigkeit unter den Roma ist enorm. Die Arbeitslosenquote in Maribor, die mit 18 Prozent über dem slowenischen Durchschnitt liegt, wird bei den Roma auf 97 Prozent geschätzt.
http://www.wienerzeitung.at/

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Bulgarische Roma leben in Fabrikruine in Berlin

Mitten in Berlin leben bulgarische Roma und Sinti unter katastrophalen Bedingungen in einer verlassenen Fabrik. Bald könnten sie auf der Straße landen, denn ihre Situation ist eine rechtliche Grauzone. Die Berliner Bauaufsicht und der Eigentümer schieben sich die Verantwortung für die baufällige Immobilie gegenseitig zu.
Ein Ghetto in bester Lage

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ORF Bildungsauftrag – Die große Chance

Die große Chance 08/11/13
Integration, „nach Zigeuner Art“, Migration…

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Ausstellung Die Gedanken sind frei – dorf tv. Redaktion

Von Renate Bauer

Marika Schmiedt zeigt in ihrer Ausstellung die laufenden Lebensumstände der Roma.
Die Ausstellung, die im April das erste mal in der Linzer Altstadt gezeigt, doch von einigen Teilen der Bevölkerung angfochten und sogar beseitigt wurde, wurde nun im Alten Rathaus, mit Unterstützung durch namhafte politische Kräfte, zum zweiten Mal präsentiert.

Länge: 15:13
dorf tv VIDEO

Bild 121

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Diskriminierung von Roma: Kritik an EU-Kommission

Roma in Italy living in segregated slums, but they stay anyway

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ROMA

Podiumsdiskussion: Roma Strategy = Deportation Free?

Marika Schmiedt, Filiz Demirova und Georgel Caldararu von Roma Kombinat diskutieren über die europaweite Diskriminierung von Roma und die Roma-Industrie.
Moderation: Tina Leisch

26/09/13 Depot Wien
Roma Kombinat: https://www.facebook.com/pages/ROMA-Kombinat/356374477827373?ref=hl

http://derparia.wordpress.com/

Dokumentation: Bernadette Stummer

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Völkische Beobachter

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Ausstellung Die Gedanken sind frei: Eine Zusammenfassung der Ereignisse von Olivia Schütz

Ausstellung Die Gedanken sind frei
Interview mit Olivia Schütz von der Stadtwerkstatt
Sendereihe FRO steht auf 09/10/13

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Hitler und die „Halbmond-Türkensalami“ made in Austria – regierungsnahes HírTV über „magyarenfeindliche“ Linzer Ausstellung

Avatar von pusztarangerPusztaranger

Am 20.10. ging die „volksverhetzende“, „magyarenfeindliche“ Plakatausstellung der Wiener Künstlerin Marika Schmiedt im Linzer Rathaus zu Ende. Der regierungsnahe Nachrichtensender HírTV schickte letzte Woche ein Kamerateam. Tenor: Alles nur Politik, die neuste Attacke der EU-Sozialisten gegen Ungarn. Der ungarische Botschafter und die Jobbik- und FPÖ-nahe Wiener Anwältin Eva Maria Barki sprechen von Rassismus und Volksverhetzung gegen die Magyaren. Weitere Highlights sind Hitler, der 1938 vom Balkon des Linzer Rathauses den Anschluss verkündete, und die vom Sender eigens für den Beitrag produzierte „Halbmond-Türkensalami made in Austria“ mit dem Bild des österreichischen Bundeskanzlers Werner Faymann (SPÖ). Qualitätsjournalismus unter Orbán.

 Update zu den Posts

  • Der ungarische Botschafter und seine “nationalen Revolutionäre”, 6. Oktober 2013. Der ungarische Botschafter in Österreich protestiert gegen die Ausstellung “Die Gedanken sind frei!” der Künstlerin Marika Schmiedt, die morgen im Linzer Rathaus eröffnet wird und dort bis 20.10.2013 zu sehen ist. Sein offizielles Protestschreiben findet sich…

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